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Archiv 2009


Für Hawaii qualifiziert! (12.Juli 2009)

Den Traum eines jeden Triathleten konnte ich mir am vergangenen Wochenende erfüllen, indem ich mich beim Ironman in Zürich für die Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifizierte.  Nach 3,8km Schwimmen in 58:59 Minuten, 180km Radfahren in 4:49 Stunden und 42,2km Laufen in 3:08 Stunden blieb die Uhr im Ziel bei 8:59 stehen.
Nachdem beim Schwimmen im Zürichsee und Radfahren im bergigen Alpenvorland alles nach Plan lief, sollte beim abschließenden Marathonlauf die Dreistundengrenze fallen. Die ersten Zwischenzeiten waren sehr vielversprechend als ich bei Kilometer 25 für das hohe Anfangstempo Tribut zollen und  sogar Gehpausen einlegen musste. Bis zu diesem Zeitpunkt befand ich mich  auf einem ausgezeichneten 13. Gesamtrang und dem 2. Platz in meiner Altersklasse. Obwohl ich in dieser Schwächephase viel Zeit und Plätze  einbüßte,  fing ich mich auf den letzten zehn Laufkilometern wieder und erreichte als Gesamt 22. und vierter meiner Altersklasse TM 30 das Ziel, 29 Sekunden hinter dem Drittplatzierten.   Das reichte für einen der heiß begehrten Startplätze  für den am 10. Oktober auf Hawaii stattfindenden Triathlon-Mythos.  Zur Vorbereitung nutze ich den Halbmarathon am 6. September in Wolfsburg. (Zeitungsbericht)


Erneut bester Amateur beim 70.3 in Rapperswil-Jona /Schweiz (06.06.09)

Nach 2007 konnte ich mich nun erneut beim 70.3 Ironman in Rapperswil-Jona / Schweiz als bester Amateur in Mitten des internationalen Profifeldes platzieren. Als Gesamt 14er war ich  bester Deutscher und Altersklassen-Sieger in der AK-30. 28:46 Minuten für die  1,9 km Schwimmen im kalten Zürichsee bildeten eine solide Grundlage in meiner schwächsten Disziplin. Auf der zwei Mal zu durchfahrenden, anspruchsvollen Radrunde machte  ich schnell einige Plätze gut und schloss zu den Führenden meiner Startgruppe auf. Gemeinsam absolvierten wir im geforderten Mindestabstand von 10 Metern die 90 Radkilometer, so dass ich nach 2:19 Stunden auf die abschließende Lauftrecke über 21,1 km ging. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht auf welchem Gesamtplatz ich mich befand, da meine Altersklasse 25 Minuten nach den Profis gestartet wurde. Als ich dann jedoch den späteren Sieger Ronnie Schildknecht überholte, der sich bereits auf der zweiten Laufrunde befand, war klar dass mein Lauftempo nicht so schlecht sein konnte.  1:17 Std. für die Halbmarathondistanz, immerhin die sechst beste Gesamt nur eine Minute langsamer als die  beste Laufzeit des Tages, waren der Schlüssel für den Erfolg. Jetzt gilt es noch etwas an der Form zu feilen, damit ich am 12. Juli beim Ironman in Zürich mein Jahresziel, die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii, erreiche.


2. Platz im Bundesligawettkampf (30.05.09)

Beim Wettkampf der 2. Triathlon Bundesliga Nord in Herscheid konnte ich über 250m Schwimmen, 10km Radfahren und 1,7km Laufen ungeahnte „Sprintqualitäten“ unter Beweis stellen und Zweiter werden. Im Sekundentakt kamen hinter mir erfahrene Erstligaathleten ins Ziel. Dabei konnte ich sicherlich von der bergigen Radstrecke profitieren, die kein effektives Windschattenfahren zu lies.  
Am Nachmittag folgte dann der Teamwettkampf als Jagdrennen über 500m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen. Die Startreihenfolge wurde durch die  Addition der Einzelzeiten vom Sprintwettkampf am Vormittag ermittelt. Leider wurden fünf Athleten gewertet und wir waren (Krankheitsbedingt) nur mit Vier am Start. So bekamen wir die Zeit des Letzten plus 30 sec. dazu gerechnet. Lediglich als sechzehnter gingen wir in das Rennen und konnten uns auch nicht weiter verbessern da zu allem Überfluss einem unserer Athleten auch noch die Sattelstütze gebrochen ist. Von  meinem Einzelergebnis  motiviert blicke ich nun erwartungsvoll auf das nächste Wochenende  wo ich beim 70.3 Ironman in Rapperwil-Jona (Schweiz) an den Start gehe.

 

3. Platz bei den deutschen Duathlon Meisterschaften (17.05.09)

Das erste Saisonhighlight  beim Powerman Germany in Falkenstein, bei dem auch die deutschen Duathlon Meisterschaften über die Langdistanz ausgetragen wurden, fand mit Rang drei bei der DM und Rang vier in der Powerman-Gesamtwertung einen versöhnlichen  Abschluss.  16km Lauf – 64km Rad – 8km Lauf bei sommerlichen 25 C° und mit etlichen Höhenmetern verlangten den Athleten alles ab. Nach 55:04 Minuten für den ersten Lauf stieg ich, alle Favoriten in Sichtweite, als sechster auf das Rad. Das ich mich hier für das leichte Rennrad entschieden hatte, erwies sich vorerst als Vorteil. Bei dem 16 Prozentigen Anstieg am Anfang der Radstrecken schloss ich schnell zu vor mir liegenden Athleten, wie dem späteren Sieger Benjamin Rossmann, auf.   An den Flach- und Gefällstücken  konnte ich das Tempo der Athleten mit Zeitfahrrad und Scheibenrädern nicht halten, so dass ich auf den letzten Radkilometern wieder etwas Zeit verlor.  Als ich dann als fünfter nach 1:55 Std.  auf die Abschließende Laufstrecke ging, sah ich bereits knapp hinter mir Sebastian Retzlaff und Dirk Strothmann, den man vor allem auf den letzten Laufkilometern nicht unterschätzen darf.  Obwohl meine Beine brannten und mir jeder Schritt extrem schwer viel, konnte ich die Beiden auf Distanz halten und sogar noch den vor mir liegenden Dänen Sören Bystrup mit der dritt besten Laufzeit des Tages  (28:57 Min.) überholen. Den anderen ging es wohl auch nicht besser. Nach 3:20,08 Std. erreichte ich glücklich und erschöpft als vierter das Ziel.  Der Sieger, Jason Spong aus Südafrika, wurde nicht für die deutsche Meisterschaft gewertet, so dass ich mich neben dem Vorjahressieger Zoltan Senczyszyn und dem Ironman-Profi Benjamin Rossamann  auf dem Treppchen platzieren durfte.

 

Genalprobe beim Geißman (10.05.09)

Ganz schön bergig ging es beim „Geißman“ in Hohegeiß/Harz zur Sache. 4,5km Laufen – 19km Rad – 3km Laufen mit etlichen Höhenmetern waren zu absolvieren. Also eine perfekte Genealprobe für die Deutsche Duathlon Meisterschaft im Rahmen des Powerman Germany in Falkenstein  eine Woche danach. Die Taktik  -den ersten Lauf kontrolliert angehen, dann schneller Wechsel, schnell Radfahren und den zweiten Lauf schnell anlaufen-  ging voll auf, so dass ich mit Bestzeiten in allen drei Teildisziplinen einen ungefährdeten Sieg einfahren konnte. Vor allem die Radleistung   stimmt mich optimistisch für die bergige DM. Wer einen perfekt organisierten Wettkampf mit familiärem Flair auf voll gesperrten und sehr bergigen Strecken sucht, dem sei diese Veranstaltung wärmstens empfohlen!

 

Gelungene Formtestes (26.04.09)

Die 10km in Leiferde im Rahmen des Wolfsburger Lauf-Cups, eine Woche nach Mallorca,  konnte ich in 32:33 Min. vor Ulrich Petri gewinnen.
Am darauf folgenden Wochenende bestätigte ich in meiner alten Heimat Osterode mit 32:37 Min. über 10km die Leistung.  Auch hier reichte es zum Sieg, ohne an die eigene Leistungsgrenze zu gehen. In der letzten Runde hat es sogar für ein Eis (Vanille), welches mir von einem Mitglied der Laufgruppe des MTV Förste gereicht wurde, gereicht.
Beim Laufcup in Allerbüttel sah das schon anders aus. Manu Schoppe aus Braunschweig, der zuvor Ulrich Petri beim Lauf in Knesebeck auf den letzten zwei Kilometern abhängen konnte, war am Start. Also versuchte ich durch ein hohes Tempo den spurtstarken Braunschweiger abzuhängen. Bei Kilometer neun hatte ich ihn jedoch immer noch an meinen Fersen und konnte seinem langgezogenen Endspurt nichts mehr entgegen setzten.  Mit der Zeit von 32:17 Min.  -immerhin 30 sec. schneller als im letzten Jahr-  kann ich trotzdem zufrieden sein.