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Archiv 2010


Saisonziel erreicht (31.10.2010)

Nun ist es geschafft, das klar definierte Saisonziel hab ich beim Frankfurt Marathon erreicht: Mit 2:27,53 Stunden blieb ich recht deutlich unter der 2:30 Stunden-Schallmauer.
Große Ankündigungen sind eigentlich nicht mein Sache. Dennoch habe ich bereits Ende letzte Saison das Ziel, den Marathon unter 2:30 Stunden laufen zu wollen, klar und öffentlich definiert.
Die wochenlange Konzentration auf das reine Lauftraining und Ausbau der langen Läufe  auf bis zu 36 Kilomater im flotten Tempo mit Endbeschleunigung und die Tempodauerläufe waren der Schlüssel für den Erfolg.
So legte ich mir selbstbewusst die Zwischenzeitentabelle auf ein Durchschnittstempo von 3:30 Minuten pro Kilometer aus. Dieses Tempo bedeutet eine Zielzeit von 2:28 Stunden. Also noch etwas Puffer auf die 2:30 Stunden. Nach einem flotten Anfangstempo pendelte sich der Rhythmus auf, oder sogar leicht unter der Marschroute ein. Zum Schluss wurde ich nur unwesentlich langsamer. Das konstante Renntempo, das gute Wetter und einige gleich starke Begleiter im Wettkampf waren sehr hilfreich auf dem harten Weg zum ersehnten Ziel.
Nach eine kurzen Saisonpause geht es aber bald weiter mit der Vorbereitung auf den Ironman auf Lanzarote, bei dem ich mir erhoffe die Hawaii-Quali zu erkämpfen. Weitere Ziele für 2011 sind die 70.3 Europameisterschaften in Wiesebaden und der Ironman auf Hawaii.


Sieg und Streckenrekord in Wolfsburg (05.09.2010)

In 1:10,33 Stunden konnte ich den Wolfsburger Halbmarathon in neuer Streckenrekordzeit für mich entscheiden. Im Vorfeld hatte der Pole Wojciech Gajny groß angekündigt die 21,1km in mindestens 1:09 Stunden zu absolvieren. Mein Zeitplan war mit 3:20 Minuten pro Kilometer auf 1:10 Stunden ausgerichtet, so versprach es ein spannendes Rennen zu werden. Zu meiner Überraschung konnte der Pole  bereits ab Kilometer drei meinem Tempo nicht mehr folgen und ich war die restliche  Zeit auf mich alleine gestellt. Da der Lauf als Formtest  für meinen Marathonstart am 31. Oktober in Frankfurt  geplant war, drückte ich weiterhin auf das Tempo und konnte meine Zeitvorgaben sehr gut einhalten. Die langen Läufe und vermehrten Gesamtumfänge machten sich also bezahlt. Formtest bestanden. Wenn ich verletzungsfrei die nächsten Wochen weiter trainieren kann, blicke ich optimistisch auf den Frankfurt Marathon und mein Ziel, diesen unter 2:30 Stunden zu absolvieren.


Erfolg bei der deutschen Triathlon-Meisterschaft (06.06.2010)

Platz 5. gesamt und der deutsche Meistertitel in der TM 30, das ist mein erfreuliches Resultat beim Mönchshof Triathlon in Kulmbach über 2 km Schwimmen, 85 km Radfahren und 20 km Laufen. Nach dem Schwimmen ging ich zeitgleich mit Favoriten wie dem Vorjahressieger Stefan Schmid, Clemens Coenen und Wolfgang Teuchner auf die Radstrecke. Vor uns befanden sich noch unter anderem die Top Sieganwärter Markus Fachbach und Horst Reichel. Nachdem Teuchner ein Anfangstempo vorlegte, dass keiner von uns halten konnte, organisierten Clemens und ich die Jagd auf die Spitze. Stefan Schmid hängte sich, im fairen Abstand, an unsere Hinterräder. Nach der Hälfte der anspruchsvollen Radstrecke hatten wir dann den Profi des Commerzbank Teams, Markus Fachbach, eingeholt. Vor uns befanden sich nun nur noch Teuchner und Reichel. An dem sechzehn prozentigen Anstieg, der drei Mal zu absolvieren war, passierte es dann. Ich bekam eine vier minütige Zeitstrafe wegen Windschattenfahren. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich sicherlich keine vorgeschriebenen zehn Meter Abstand zu Fachbachs Hinterrad, aber jeder weis, dass das der Effekt des Windschattens am Berg  kaum vorhanden ist. Mit gehöriger Wut im Bauch, vor allem über meine eigene Unachtsamkeit, attackierte ich Ende der Radstrecke und fuhr vor Clemens, Fachbach und Schmid, mir der drittbesten Radzeit des Tages, in die Wechselzone ein, in der ich dann meine vierminütige Zeitstrafe absitzen musste. Für die dann folgenden zwanzig Laufkilometer benötigte ich 1:13,59 Stunden und konnte damit Athleten wieder einholen, die während meiner Strafzeit an mir vorbeizogen und kam dem lange Zeit Führenden, Wolfang Teuchner, immer näher. Als ich auf dem letzten Kilometer nur noch 50m Abstand zu ihm hatte, bemerkte er mich, erhöhte noch einmal das Tempo, so dass er sich doch noch mit 20 Sekunden Vorsprung ins Ziel retten konnte. Der deutsche Meistertitel in der Altersklasse und der fünfte Gesamtrang sind schon zufriedenstellend. Zu spekulieren, was ohne die Zeitstrafe möglich gewesen wäre, bringt nichts. Aus solchen Fehlern ziehe ich meine Lehren und blicke positiv gestimmt auf die nächsten Wettkämpfe. Diese werde ich in der 2. Bundesliga mit dem Triathlon Team des VfL Wolfsburg in Gütersloh und Grimma im Rahmen absolvieren.

 

Sieg beim SCF-Lauf (28.05.2010)

Hügelig und daher nicht besonders schnell zu laufen waren die 10km des SFC-Laufes in Wolfsburg. Mit der Zeit von 32:45 Minuten bin ich daher sehr zufreiden. Von
Anfang an drückte ich auf das Tempo, um eine Woche vor den deutschen Triathlon Meisterschaften über die Mitteldistanz zu testen, wie die Laufform ist. Fazit: Test bestanden, Sieg vor Ulrich Petri und Konstantin Bachor vom VfL Wolfsburg.


Erneuter Sieg beim Duathlon in Hohegeiß (09.10.2010)

Wie im letzen Jahr nutzte ich den Duathlon in Hohegeiß im Harz als Formtest vor den großen Wettkämpfen. Nach kontrolliertem ersten Lauf über zehn Kilometer, gab ich auf der vierzig Kilometer langen, bergigen Radstrecke richtig Gas. Mit einem komfortablen Vorsprung von acht Minuten auf den Vorjahres-Zweiten, Ulrich Konschak, ging ich auf die abschließenden fünf Laufkilometer. Nach 2:06 konnte ich mich als „Harzman 2010“ feiern lassen und blicke nun mit voller Zuversicht auf mein erstes Triathlonhighligt der Saison, der deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz in Kulmbach Anfang Juni.   


Strongman Run in Weeze (18.04.2010)

Mal einen anderen Saisoneinstand gab ich beim Strongman Run in Weeze. Nur zum Spaß wollte ich teilnehmen. Nachdem sich Kollegen aus meinem neuen Verein, dem VfL Wolfsburg, die Laufgruppe aus meiner alten Heimat Osterode und sogar Freunde die sonst nichts mit Ausdauersport am Hut haben sich für den „härtesten Crosslauf“ angemeldet und mich zum mitmachen bewegt haben.
Der Spaß stand auch im Vordergrund, aber spätesten an der Startline kam der Ehrgeiz hinzu, sich im vorderen Feld zu platzieren. Immerhin waren mir der Zweite des letzten Jahres, Vereinskamerad  Mirko Appel  und der Sieger der letzten  beiden Jahre, Knut Höhler gut bekannt.  Mit Kasten Kruck und Alexander Lubina waren weitere Top-Läufer mit Strongman Run Erfahrung am Start. Dementsprechend hoch war das Anfangstempo auf der den ersten Metern der zwei Mal zu durchlaufenden Rundstrecke, die mit vielen Hindernissen, Matsch-,  Sand- und sogar Schwimmpassagen gespickt war. Bereits am ersten Hinderniss, vier 7 Meter hohe, grasbewachsene „Bunker“ mit extremen Steigungen und Gefällen, demonstrierte Knut warum er in den letzten beiden Jahren nicht zu schlagen war. Nur knapp hinter ihm ging ich in die erste Steigung, oben angekommen, sah ich ihn bereits wieder auf dem nächsten Bunker. Keine Ahnung wie der Junge das gemacht hat. Im weiteren Verlauf des Rennens befand ich mich, zeitweise gleichauf mit Vereinskollege Valentin Harwardt, auf Platz sechs bis sieben. Bei Wasserhindernissen konnte ich von meinen Triathlon-Erfahrungen profitieren an den Bergen habe ich teilweise verlogen. In der letzten Runde konnte ich noch zwei Athleten überholen, dafür musste ich kurz vor dem Ziel noch den Schweizer Berglauf- und Cross-Spezialisten, Gabriel Lombriser ziehen lassen. Nach harten 23 Kilometern und einer Zeit von 1:46,38 Stunden, bin ich mit dem sechsten Rang durchaus zufrieden. Wusste ich doch im Vorfeld gar nicht was auf mich zukommt. Falls ich im nächsten Jahr wieder in Weeze starten sollte, bin ich nun vorgewarnt. Ich würde an meinen Schwächen arbeiten und dann eine noch bessere Platzierung anstreben. Eine Entscheidung darüber ist aber noch nicht gefallen. Vorerst konzentriere ich mich auf die kommende Triathlon-Saison und auf einen schnellen Marathon im Oktober.