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Archiv 2011


Ironman World Championchips Hawaii (08.10.2011)

Vor allem, weil der Start bei den Ironman World Championchips 2011 auf Hawaii aufgrund  des Radunfalls fünf Wochen zuvor fraglich war, bin ich nun um so glücklicher über die Zeit das Ergebniss: 9:01,41 Stunden, 41. Platz gesamt (Profis und Amateure),  4. Platz in der Altersklasse M30, zehnt bester Amateur, zweitbester deutscher Amateur.
Obwohl mich die Schulterverletzung (Folge des Radunfalls) beim Schwimmen nicht mehr beeinträchtigte, hatte ich doch einen Trainingsausfall in meiner schwächsten Disziplin. Eine Zeit von 1:00,49 Stunden für die 3,8 Kilometer im welligen Pazifik ist unter diesen Umständen sehr zufriedenstellend. Auf den 180 Kilometern durch die heiße und windige Lavawüste Hawaiis, versuchte ich zunächst meinen eigenen Rhythmus zu finden und mich aus den Pulks der anderen Athleten herauszuhalten, da das Windschattenfahren verboten ist. Die Radzeit von 4:46,58 Stunden war die siebt schnellste meiner Altersklasse.  Erstmalig konnte ich mir in einem Ironman die Kräfte auf dem Rad so gut einteilen, dass ich nicht völlig entkräftet auf die abschließenden 42,195 Laufkilometer ging. Die Hitze und Einsamkeit in den Lavafeldern sorgten trotzdem dafür, dass der Marathon  alles andere als einfach war. Anfangs konnte ich zwar weiter Plätze gutmachen, im berüchtigten Energie Lap, dem Wendepunkt der Lauftrecke wo die Hitze besonders zu spüren ist, da sich dieser Bereich unterhalb des Meeresspiegels  befindet, musste ich jedoch Gehpausen einlegen. Wieder oben auf dem Highway angekommen, fand ich meinen Rhythmus schnell wieder und konnte mir auf der Zielgeraden mit der viertbesten  Laufzeit der M30 in 3:07,46 Stunden noch den 4. Altersklassenplatz erspurten. Da hier auf Hawaii die ersten fünf Athleten auf das Podium kommen, ist dieser vierte Platz nicht wirklich undankbar, zumal ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden bin.


Gute  Form auf dem Weg nach Hawaii (14.08.2011)

Nachdem ich beim  Zweitliga Wettkampf in Schwerin den sechsten Platz erzielen und den Triathlon in Förste mit Streckenrekordzeit gewinnen konnte, stand nun das zweite Saisonhighlight nach dem Ironman Lanzarote auf dem Programm. Die 70.3  European Championchips in Wiesbaden.
Die 1,9 Kilometer Schwimmen absolvierte ich in 27:16 Minuten. Da die einzelnen Altersklassen in  separate Startgruppen unterteilt waren und wir uns schon beim Schwimmen mit  den vor uns gestarteten Athleten mischten, wusste man nicht auf welchem Platz man sich im Gesamtklassement befindet. Auf der 90 Kilometer langen Radstrecke mit 1450 Höhenmetern durch den Taunus überholte ich weiter sehr viele Athleten bis an einem langen Anstieg ein Athlet aus meiner Altersklasse zu mir aufschloss. Er hatte die Information bekommen, dass wir uns auf Platz zwei und drei unserer Startgruppe befinden. Bis zum Wechsel auf die abschließende Laufstrecke über 21,1 Kilometer absolvierten wir den letzten Abschnitt der Radstrecke gemeinsam. Auch die ersten Kilometer nach dem Wechsel liefen wir Seite an Seite, bis ich ihn ziehen lassen musste. Erst zweifelte ich an meinen Lauffähigkeiten. Hinterher stellte sich jedoch heraus, dass Jan Müller  mit einer Zeit von 1:16,53 Stunden die viertbeste Laufzeit insgesamt hatte. Mit 1:18,19 Stunden war ich jedoch nicht so langsam unterwegs wie vorerst vermutet. Mit der sechstbesten Laufzeit insgesamt ließ ich wieder einige Profis  hinter mir und belegte in einer Zeit von 4:28,21 Stunden den 13. Platz insgesamt und den dritten Platz in der Altersklasse M 30-35  hinter Jan Müller und dem Österreicher  Daniel Niederreiter, der die letzten Jahre noch als Profi startete.
Nach kurzer Erholungsphase werde ich noch beim Zweitliga Wettkampf in Grimma starten, mir über lange Rad- und Laufeinheiten  den Feinschliff für Hawaii holen und hoffen, dass am 8. Oktober  die Form stimmt.

 

Erfolg beim Ironman auf Lanzarote (21.05.2011)

Elfter Platz gesamt, zweitbester Amateur, Sieg in der Altersklasse und damit für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifiziert. Das ist meine erfolgreiche Ausbeute beim Ironman Lanzarote 2011. Bereits als ich die 3,8 km lange Schwimmstrecke in neuer Bestzeit von 51:38 Minuten absolviert hatte, wusste ich, dass es ein gutes Rennen werden würde. Trotzdem hieß es zunächst auf der 180km langen Radstrecke nicht zu überzocken. Gilt doch der Rundkurs um die gesamte Insel  aufgrund der 2500 Höhenmeter und des extremen Windes zu den härtesten überhaupt. Nach und nach arbeitete ich mich weiter nach vorne, bis auf den elften Platz. Dann machten sich doch die fehlenden langen Radtrainingseinheiten bemerkbar, so dass ab Kilometer 130 die Kraft schlagartig nachließ. Bis zum Wechseln auf die abschließenden 42 Laufkilometer büßte ich so wieder sieben Plätze ein. Die Radzeit von 5:18  Stunden ist trotz allem noch im Soll.
Obwohl die ersten Laufmeter extrem schwer fielen, kam ich schnell in einen guten Laufrhythmus, konnte wieder einige Plätze gut machen und mit einer Marathonzeit von 3:05 Stunden und 9:22 Stunden gesamt als elfter die Zielline überqueren. Damit habe ich die Qualifikation für den Ironman Hawaii im Oktober sicher. Nach einer kurzen Regenerationsphase folgt dann die Vorbereitung auf Triathlon Wettkämpfe  in der zweiten Bundesliga für den VfL Wolfsburg  und  der Europameisterschaft über die halbe Ironmandistanz (70.3) in Wiesbaden.


Streckenrekord beim  Wolfsburger Crossduathlon (06.03.2011)

Über 5,4 km Laufen – 18 km Radfahren – 5,4 km Laufen konnte ich mit Bestzeiten auf allen drei Teilstrecken den Crossduathlon in Wolfsburg gewinnen. Der zweitplatzierte, Mountainbike Landesmeister Volker Lutz, kam mir auf dem Rad zwischenzeitlich zwar gefährlich nahe, musste dann aber dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. So konnte ich mit ca. zwei Minuten Vorsprung einen ungefährdeten Sieg feiern. Die Radform ist, zumindest über die kurze Distanz, bereits schon sehr gut, was auch eine kürzlich durchgeführte Leistungsdiagnostik bestätigte. Nun müssen die Kilometer her, um auch die Power auf die 180 km beim Ironman auf Lanzarote am 21. Mai zu bringen.